Nachhaltigkeit

Das ADS-Schullandheim Ban Horn wurde 2020 von der NUN-Zertifizierungs-Kommision als Bildungseinrichtung für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Die einmalige Lage zwischen offener Nordsee und Wattenmeer ermöglicht Kindern und Jugendlichen ebenso wie Erwachsenen ein intensives Naturerleben ohne lange Wege.

Die daraus entstehenden Themen werden sowohl im Schullandheim als auch durch externe NaturpädagogInnen aufgegriffen und handlungsorientiert mit Schüler*innen umgesetzt. Die Themen „Müll in den Meeren“ oder „Klimawandel“ finden sich z.B. im Umgang mit der Gemeinschaftsverpflegung in vielen kleinen Mosaiksteinchen im Haus. Es geht hierbei um Verpackungsmüll, vegetarische Kost, Zusammenhang zwischen Essverhalten und Klima oder um das Wegwerfen von Lebensmitteln. Unsere Kooperationspartner Schutzstation Wattenmeer, Öömrang Ferian (ältester Amrumer Naturschutzverein) oder Verein Jordsand greifen alle Themen bei ihren jeweiligen Angeboten ebenfalls auf. Die Wattführungen, vogelkundlichen Expeditionen, Ausstellungen im Naturschutzzentrum u.v.m. öffnen Herz und Sinne dafür, welche biologische Vielfalt es in diesem Lebensraum gibt, was Tiere dort zum Leben brauchen und dass Plastik in den Meeren keinem Lebewesen gut tut.
Inmitten dieser gewaltigen Natur können Schüler*innen durch dieses ganzheitliche Erleben und Beobachten ein Verständnis für natürliche Kreisläufe des Werdens und Vergehens entwickeln und aktive Selbstwirksamkeitserfahrungen, die eng mit dem emotionalen Erlebnis in der Natur verknüpft sind, machen.

Im Haus wird dieses ganzheitliche Lernen durch Plakate ergänzt, die den Schüler*innen ermöglichen, sich kindgerecht Wissen über globale Zusammenhänge anzueignen.

„Aus der Geschichte lernen- in der Gegenwart erleben- die Zukunft im Blick haben.“

Wir möchten für die Gruppen ein Ort der Begegnung, des Erlebens, des Ausprobierens und des aktiven Lernens sein. Um Sozialkompetenz zu erwerben, spielt das Miteinander und Füreinander während des Aufenthaltes eine wichtige Rolle. Wir möchten erreichen, dass Schüler für ihr Tun Verantwortung übernehmen, sich und andere mit ihren Gefühlen wahrnehmen und ihre direkte Umgebung mit allen Sinnen erfassen. Sie sollen an den gemeinschaftsbildenden, umwelt-  und naturpädagogischen Angeboten mit Kopf, Herz und Hand beteiligt sein. Sie sollen eigene Wege gehen können, ihr individuelles Tempo finden, ihre Neugier soll geweckt werden, Fehler dürfen gemacht werden und ALLE sind dabei.

Wichtig ist uns zukunftsweisendes Lernen, so dass die Kinder mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen umweltbewusst, sinnvoll und nachhaltig umgehen können.

Um Menschen zur aktiven Teilhabe an der Gestaltung der Zukunft zu ermutigen, zu motivieren und zu befähigen, orientieren sich das pädagogische Profil unseres Hauses und die Angebote unserer Bildungspartner an der Leitlinie der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Mit handlungsorientierten Angeboten soll der Erwerb der dazu notwendigen Gestaltungskompetenz gefördert werden.

Wie ein roter Faden zieht sich der Nachhaltigkeitsgedanke unserer Bildungspartner durch die  Angebote und Arbeitsweisen. Mit ihren pädagogischen Fähigkeiten und Kenntnissen öffnen sie den Weg für neue Entwicklungen und können so mit einem hohen Maß an Professionalität den Herausforderungen der Zukunft gerecht werden. Für die verschiedenen Zielgruppen werden schon während der Planung in Kooperation mit dem IQSH qualitativ hochwertige Angebote dargestellt.